Photographie

Allgemein

Ein lieber Mensch sagte mir mal, dass eine Schriftstellerin wohl wie eine Fotografin zunächst einmal zuschauen und beobachten müsse, bevor sie ein gelungenes Bild einfangen kann. Das sehe ich genauso. Deshalb beobachte ich das Leben und schreibe die Geschichten auf, die mir wichtig erscheinen. Und manchmal, wenn ich um mich herum die Schönheit im Kleinen und Großen entdecke, zücke ich auch meine Kamera. Meine Liebe zur Fotografie begann in den 90ern: Als ich 14 Jahre alt war starb meine Katze. Um mich abzulenken kaufte ich mir eine Spiegelreflexkamera für 750 Mark. Leider hatte ich danach kein Geld mehr für Filme …

Mein Interesse am Fotografieren schlief schnell wieder ein, weil ich nicht genug experimentieren konnte, um die technischen Aspekte der Kamera zu verstehen. Das Entwickeln von Versuchsreihen hätte schlicht und ergreifend meinen Geldbeutel gesprengt. Ich fotografierte also nur das Nötigste, um bestimmte Erlebnisse festzuhalten. Künstlerisch absolut zu vernachlässigen.

Zwanzig Jahre später (2013) nahm ich zum zweiten Mal eine Kamera in die Hand. Seitdem habe ich viele Fotos gemacht. Manche wurden veröffentlicht, andere nicht. Ich fotografiere Menschen ebenso wie Stimmungen. Früher habe ich immer gedacht, dass nur Schrift und Sprachen meine Ausdrucksformen sind. Heute denke ich: Sprache und Ausdruck in Wort und Bild trifft es besser.

Kann man mich für Fotos buchen? Natürlich kann man das. Und man kann auch Nutzungsrechte an Fotos erwerben. Ein schwedisches Möbelhaus hat das zum Beispiel schon mal gemacht.

hallo(at)ruthfrobeen.de